News

Im November 2022

Im September und Oktober gab es nichts wesentliches zu vermelden, ein paar technische Störungen haben uns auf Trab gehalten und wir mussten leider aus diesem Grund einige Termine absagen, an dieser Stelle möchte ich mich dafür bei den betroffenen Patienten entschuldigen.

Ab Dezember können wir die Kurznarkosen aufgrund der gestiegenen Betriebskosten nicht mehr unentgeltlich anbieten. Seit Jahren zahlen uns die gesetzlichen Kassen keinen cent dafür! Wir konnten aber die Gebühr in einen überschaubarem Rahmen für Sie halten. Weitere Informationen darüber erhalten Sie bei der online Terminvereinbarung über Doctolib. 

Aufgrund der aktuellen Corona Lage und der Tatsache das der Impf- bzw. Genesenen Status nicht mehr viel Bedeutung zur Vermeidung einer aktuelle Infektion haben, haben wir die 3G Regel aufgehoben. Wir bitten Sie trotzdem eine FFP2 Maske in der Praxis zu tragen und ggf. bei bestimmten Untersuchungen einen aktuellen Corona Schnelltest vorzuzeigen. Dieser ist für Sie als Besucher einer medizinischen Einrichtung bis zum 28.02.2023 kostenlos. Zeigen Sie einfach bei der Teststelle Ihre Doctolib Termin-Bestätigung vor.  


Im August 2022

Wie versprochen haben wir nach intensiver Suche ein Labor gefunden in dem eine PCR-Analyse zum Nachweis (oder Ausschluss) einer genetischen Laktose Intoleranz durchgeführt werden kann. Auch die Kosten dafür sind akzeptabel und liegen im Rahmen eines gängigen Corona-PCR Testes. Sie können diesen Termin jetzt wieder online buchen. 

Auf unserer Formular Website www.endo24.info haben wir 2 Aufklärungsvideos eingestellt die den Ablauf und die Vorbereitung zu einer Magen- und Darmspiegelung sehr anschaulich darstellen. Schauen Sie mal rein, um sich vor einer Spiegelung zu informieren. 

An dieser Stelle erfolgt ein besonderer Dank an Herrn Priv.-Doz. Mag. Dr. Gerald Sendlhofer

Leiter Stabsstelle QM-RM und Leiter Geschäftsstelle Comprehensive Cancer Center Graz Steiermärkische Krankenanstalten Gesellschaft m.b.H. LKH-Univ. Klinikum Graz, Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz

für die Genehmigung Ihnen diese Aufklärungsvideos zeigen zu dürfen.


Im Juli 2022

Leider können wir aufgrund der Corona Pandemie Ihnen immer noch keine Atemteste zur Diagnose einer Laktose- Fruktose- oder Sorbit-Intoleranz anbieten. Auch der 13C-Atemtest zum Nachweis einer Helicobacter Infektion der Magenschleimhaut ist zurzeit nicht möglich! 

Zur Helicobacter Diagnose können Sie alternativ einen Stuhltest (Überweisung erforderlich!) über unseren Terminkalender buchen.

Wenn die Infektionsraten sinken sollten könnte sich das ändern. Schauen Sie doch einfach mal im August oder September in unserem Terminkalender nach.

Nachdem unser bisheriges Labor die PCR-Analyse einer genetischen Laktose Intoleranz nicht mehr anbietet, sind wir intensiv auf der Suche nach einer Alternative! Vielleicht haben wir da bald etwas!

Wir melden uns sobald wir was neues erfahren!


Doctolib
Digital Health Report
Digitalisierung im Gesundheitswesen -
was Patient:innen fordern,
was Ärzt:innen bieten

Im Juni 2022

Digitale Tools im Praxisalltag, Interview mit
Dr. med. Andrea-Carlo Pesarini

Dr. med. Andrea-Carlo Pesarini, Praxisinhaber und Facharzt 
für Innere Medizin mit den Spezialgebieten Gastroenterologie
und Hepatologie.

Wann haben Sie sich dazu entschieden, Ihre Praxis digital(er) aufzustellen? Was waren die Gründe hierfür?

Mein Wunsch war es, die Praxis von Beginn an digital zu führen. Das war vor 20 Jahren aber noch nicht möglich. Die damaligen Anwendungen und Software waren noch nicht ausgereift oder praxiserprobt. In den letzten Jahren haben sich die Anwendungen immer weiter  verbessert, sodass wir jetzt in so gut wie allen Praxisbereichen auf digitale Unterstützung  setzen. Ich möchte, dass durch digitale Tools mein Team um Arbeitsaufwand entlastet wird und die Patient:innen moderne Services nutzen können.

Es scheint, als würden alle Akteure im Gesundheitswesen die Digitalisierung wollen - woran hapert es aktuell noch? Welche Herausforderungen sehen Sie? 

Ich sehe aktuell drei Herausforderungen. Zum einen haben einige der ärztlichen Kolleg:innen das Potenzial der Digitalisierung für ihre eigene Praxis noch nicht hinreichend erkannt und sträuben sich davor, diese einzuführen. Je mehr Arztpraxen jedoch digitale Tools einsetzen, umso besser für das ganze System. So würden Lösungen z. B. zur Zusammenarbeit unter Praxen besser funktionieren. Auch für die Patient:innen hat es Vorteile, wenn Arztpraxen ähnliche Services anbieten. 

Zum anderen ist aber auch das Thema der Datensicherung herausfordernd. Wir müssen bei der Digitalisierung sicherstellen, dass die Daten langfristig gesichert werden und vor allem auch lesbar bleiben. Die Digitalisierung schreitet so schnell voran, nicht immer schaffen es Ärzt:innen auf die neuesten Versionen der Softwares upzudaten und kommen dann im Zweifel nur mit Mühe und Aufwand an die Daten der Patient:innen. 

Als dritte Herausforderung sehe ich die Organisation der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Praxen und Kliniken. Diese läuft nicht ideal, denn es gibt keine Lösung, die die Informationen zwischen Praxisverwaltungssystem (PVS) und Krankenhaus-Informationssystem (KIS) verlässlich austauscht. Auch erhalten wir aus Kliniken aktuell keinerlei digitale Arztbriefe. Hier liegt noch viel Potenzial - auf beiden Seiten.

Welche Wünsche hätten Sie im Hinblick auf die Digitalisierung an die Politik? 

Ich wünsche mir eine Vereinfachung der Prozesse und standardisierte Anwendungen. Es darf Ärzt:innen und ihre Teams nicht immensen Aufwand kosten, sich mit digitalen Tools auseinanderzusetzen - Stichwort Großbaustelle Telematikinfrastruktur. Es muss einfach sein, sich über digitale Tools zu informieren und diese in den Praxisalltag zu implementieren. Auch müssen finanzielle Anreize geschaffen werden, die ihren Namen auch wert sind.

Wie empfinden Ihre Patient:innen die digitalen Services, die sie anbieten?

Unsere Praxis ist sehr digital aufgestellt - von der Terminbuchung über die Anmeldung in der Praxis bis hin zur Dokumentenablage. Die Patient:innen nehmen die Services sehr gerne wahr, natürlich die jüngeren eher als die älteren. Die jungen Patient:innen sind begeistert, den älteren muss man hier und da Hilfestellungen leisten. Wir sind aber natürlich auch weiterhin telefonisch  für unsere Patient:innen erreichbar.


Hier finden Sie den gesamten Report: